Zeittafel

1451 Erste urkundliche Erwähnung der Schützengilde auf einer Rechnung des Chorstifts St. Sylvestri
1477 Zweite urkundliche Erwähnung auf einer Rechnung einer Sebastians-Feier am 20. Januar
1494 Rechnungen für Handfeuerbüchsen ab diesem Jahr
1512 Erwähnung des Schießplatz der Gilde „up der marschen ader Lindenbarge“. Er wird bis 1901 genutzt
1529 Die Schützen der Alt- und Neustadt schließen sich zu einer Gesellschaft zusammen.
1535 Neben den Armbrustschützen werden erstmalig auch die Büchsenschützen erwähnt, beide Teilgilden bleiben bis 1603 bestehen
1541 Graf Wolfgang zu Stolberg gewährt den Schützen die „Freiheit“, d.h. Privilegien.
1554 Schützenhof in Wernigerode mit vielen auswärtigen Schützen
1571 um diese Zeit ist die Stiftung des ältesten Teils der Königskette belegt (seit 1945 verschollen).
1603 Die Satzung der Gilde wird erneuert.
1653 Erstmals nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder ein Pfingstschießen
1754 Freischießen wird von Pfingsten auf Montag nach Trinitatis (erster Sonntag nach Pfingsten) verlegt
1771 Graf Christian Ernst lässt seinen Entwurf zur Auflösung der Schützengilde ausarbeiten
1791 Unter der Regierung des Grafen Christian Ernst kann sich die Schützengilde erneuern
1793 Der Graf richtet ein Schützenfest aus
1813 Die Schützengilde gewinnt im Zuge der Befreiungskriege zahlreiche neue Mitglieder
1847 Beim Freischießen wird zugleich das 50-jährige Schützenjubiläum des Grafen Henrich gefeiert
1861 Gründung des Deutschen Schützenbundes in Gotha, Gründungsmitglied
1884 Teilnahme am Bundesschießen in Leipzig
1886 Ausrichter für das 10. Provinzialschießen für Sachsen-Anhalt und Braunschweig
1891 8. Harzer Bundesschießen in Wernigerode
1901 450-jähriges Bestehen der Schützengesellschaft Kaiser Wilhelm II. schenkt zum Jubiläum eine neue Fahne (von 1945 – 1990 verschollen)
1902 Grundsteinlegung am 20. August für ein neues Schützenhaus Am Ziegelberg 1
1903 Einweihung des neuen Schützenhauses und Schießanlage
1909 Teilnahme am Bundesschießen in Hamburg und Frankfurt / Main
1926 475-Jahr-Feier mit einwöchigem Festprogramm
1927 Teilnahme am Bundesschießen in München
1932 Die Schützengesellschaft gibt sich eine neue Satzung
1934 Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten, Einheitssatzung des Reichsbundes für Leibesübungen
1942 Letztes Schützenfest vor dem Kriegsende
1944 Letztes Königsschießen, Schützenkönig B. Querfurth
1945 Verbot der Schützenvereine durch die Sowjetische Militär- Administration,
Enteignung der Wernigeröder Schützengesellschaft und des Schützenhauses
1990 20.02. – Gründungsversammlung der Wernigeröder Schützengesellschaft von 1451 e.V.
29. 09. – Herr Ludwig Reitzer gibt die 1901 von Kaiser Wilhelm II. gestiftete Vereinsfahne, die er in einem Münchener Militariageschäft erworben hatte, an den Verein zurück.
16. 05. – Eröffnung des Wernigeröder Schützenhauses, verwaltet von der Treuhandgesellschaft.
Erste öffentliche Teilnahme am Festumzug der Privilegierten Schützengesellschaft Goslar
1991 540-Jahr-Feier der Schützengesellschaft und erstes Schützenfest nach dem Krieg
Teilnahme am Bundestreffen der ältesten Schützenvereine im DSB in Osnabrück
1992 2. Landesschützentag Sachsen-Anhalt vom 4./ 5. April in Wernigerode
1993 Teilnahme am Bundestreffen der ältesten Schützenvereine im DSB in Ingolstadt
1995 Das 1945 enteignete Schützenhaus wird zurückgekauft
1996 Einweihung des Luftgewehr-Schießstandes mit einer 6-Bahnen-Schießanlage.
2001 Herr Volkmar Krause kauft das Wernigeröder Schützenhaus, Am Ziegelberg 1,
Das Schützenhaus wird Hotel „Am Schlosspark – Wernigeröder Schützenhaus“ 
2003 100 Jahre Wernigeröder Schützenhaus
2006 Jubiläumsjahr „555 Jahre Wernigeröder Schützengesellschaft“
2010 Weihe der neuen Vereinsfahne (gemalt von Frank Schmidt, Langeln, nach dem Vorbild von 1901)
2011 560 Jahre Wernigeröder Schützengesellschaft
2012 1. Stadtschützenfest gemeinsam mit der Wernigeröder, Nöschenröder und Hasseröder Schützengesellschaft vom 3. bis 5. August 2012 unter Leitung des Vereins „Stadtschützenfest Wernigerode e.V.“